Wann genau sich zum erstenmal Gläubige für mehrstimmigen Vokalgesang in der Pfarrkirche St. Johannes d. T. formierten, ist nicht belegt. Allerdings war schon ab 1818 mit dem Kauf einer von Niederbühl gebrauchten Ferdinand-Stieffell-Orgel durchaus die Möglichkeit gegeben, chorischen Gesang zu begleiten, oder zumindest diesen zu fördern. Dokumentiert ist hingegen, dass von 1869 bis 1938 die jeweiligen Lehrer der Volksschule auch den Organisten- und Chorleiterdienst, wie zuletzt Paul Webel, inne hatten. Sehr altes Notenmaterial zeugt ebenfalls vom Vorhandensein einer Chorgemeinschaft bis weit hinein in das 19. Jh.. Nach dem zweiten Weltkrieg zählte z. B. der Chor unter Hilda und Barnabas Maier schon 34 Kehlen.
Ab 1960 wurde unter der Leitung von Karl Mack ein umfassendes Repertoire an sakraler, wie auch unterhaltsamer, weltlicher Literatur erarbeitet. Nach über 40 Jahren übergab er 2001 den Stab an den seit 1976 tätigen Organisten Alexander Huck, der mit dem Chor auch moderne Einstudierungen vornahm.

Alexander Huck

