Castus und sein Freund Aemilius (»der Eifrige«) lebten in Capua (nördlich von Neapel) und wurden als Christen während der großen Verfolgung unter Kaiser Diokletian im Jahre 303 festgenommen und gefoltert, bis sie sich öffentlich vom Christentum lossagten. Bei einer zweiten Verhaftung wenig später blieben die beiden jungen Männer jedoch standhaft und gingen für ihren Glauben in den Tod. Der Überlieferung nach starben sie auf dem Scheiterhaufen. Eine andere Legende berichtet von ihrem Martertod durch Feuer bereits zur Zeit von Kaiser Decius (249–51) im nordafrikanischen Karthago.
Darstellung: als Jünglinge mit gefesselten Händen
Attribut: Scheiterhaufen

Quelle: Herder-Verlag
